WELCOME
Bank for the village - The way out of poverty in Togo
Kopeme means Village - Kopeme Group is thus a bank for the villages - the rural areas in Togo
Vision of Kopeme Group: the end of poverty.
The example: "I differentiate between poor and not poor. That is a great difference. The goal is not to make someone rich. The goal is that someone is no longer poor."
- Muhammad Yunus in an interview in "Der Spiegel" 2007
The Mission:
"We are fighting poverty, we are planting trees against climate change, we are making development possible"
- Jérôme Dodji FIAYIWO, founder of Kopeme Bank
NEWS INTERNATIONAL NEWS
Friedensnobelpreisträger Professor Muhammad Yunus soll bleiben!
Eine politische Intrige gegen den Friedensnobelpreisträger Professor Yunus aus Bangladesh - Solidarität mit Yunus - Die Verstaatlichung der Grameen Bank verhindern.
Die Regierung und Zentralbank Bangladeschs betreiben derzeit den Rauswurf des Friedensnobelpreisträgers Prof. Muhammad Yunus aus der von ihm gegründeten “Bank für die Armen” Grameen.
Das Oberste Gericht bestätigte gestern (8. März 2011) deren Vorgehen. Jetzt will der Staat die Macht in der Grameen Bank übernehmen. Grameen gehört derzeit als Genossenschaftsbank den Ärmsten selbst (zu 75 Prozent; ein Viertel sicherte sich auch bisher der Staat als Einflussgröße).
Franz Alt und Peter Spiegel ergriffen nun die Initiative zu einem OFFENEN BRIEF an die Ministerpräsidentin von Bangladesh, Sheikh Hasina, und veröffentlichten diesen auf einer eigenen Solidaritätsseite auf Facebook.
Jeder ist eingeladen, sich dort durch Anklicken von "Gefällt mir" dieser Solidaritätsaktion anzuschließen - und durch Weiterempfehlung mitzuwirken, damit möglichst viele Menschen in kürzester Zeit von dieser Aktion erfahren und sie mittragen.
• Sie können sich als Unterstützer durch Anklicken von "Gefällt mir" auf der Facebook-Seite anschließen.
• Den OFFENER BRIEF von Franz Alt und Peter Spiegel an die Ministerpräsidentin der Republik Bangladesh Sheikh Hasina können Sie hier lesen.
• An Open Letter to President Barack Obama for Nobel Laureate Prof. Muhammad Yunus http://www.ipetitions.com/petition/americansforyunus
• In die täglich wachsende „Grassroot“ Facebook Gruppe „Support Yunus“ eintreten und diese aktiv unterstützen.
• An Bangladeschs Premierministerin Sheikh Hasina: http://www.gopetition.com/petition/42857.html
Solidarity with Yunus - Government plans discharging of Muhammad Yunus from the Grameen Bank - Solidarity action via Facebook – Open Letter to Prime Minister Hasina.
The Government and Central Bank of Bangladesh are currently seeking to remove Professor Muhammad Yunus, founder of the Grameen Bank, Bangladesh’s ‘Bank of the Poor’.
It seems likely that the Bangladesh Government want to wrest control of the Grameen Bank from Professor Yunus for its own means.
As a cooperative bank, however, the Grameen Bank is 94% owned by the poor themselves, with the Government possessing the remainder.
Grameen Bank Kreditnehmer bilden Menschenkette für Muhammad Yunus
Muhammad Yunus ist nicht mehr Direktor der Grameen Bank. So hat das Oberste Gericht in Dhaka am Dienstag entschieden und damit die Absetzung des Friedensnobelpreisträgers von seinem Amt durch die Regierung bestätigt. Der 70-Jährige hat inzwischen Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichts eingelegt – eine Anhörung ist für kommenden Dienstag angesetzt.
Menschenkette für Muhammad Yunus in Bangladesch
In Bangladesch und zahlreichen anderen Ländern löste der Richterspruch Proteste aus. In Dhaka gingen hunderte Kreditnehmer und Mitarbeiter der Grameen Bank auf die Straße. Sie bildeten eine Menschenkette, um gegen den Rauswurf von Yunus zu demonstrieren. Auch die Weltbank hat die jüngsten Schritte der bangladeschischen Regierung, unter Federführung der Premierministerin Sheik Hasina, verurteilt und kündigt Schritte an, sollte die Unabhängigkeit der Grameen Bank angetastet werden. Weltbank-Chef Robert B. Zoellick schrieb bereits Ende Dezember in einem Brief an das bangladeschische Finanzministerium, dass die Schritte, die derzeit in Bezug auf die Grameen Bank unternommen würden, durchaus widersprüchliche Signale aussendeten, die sage einiges „über die pluralistischen Ansätze des Landes zum Thema Entwicklung und Armutsbekämpfung aus.“ Nicht zu unterschätzen sei überdies die Größe und internationale Tragweite der Grameen Bank, so Zoellick.
Einen ähnlichen Tenor schlug auch US-Außenministerin Hillary Clinton an. Sie hatte am Dienstag mit Muhammad Yunus telefoniert und ließ anschließend von ihrem Referenten per Twitter verlautbaren, sie habe ihre Unterstützung für den Erhalt der Unabhängigkeit der Grameen Bank zugesichert.
Der US-Botschafter in Dhaka, James Moriarty, fand für diplomatische Verhältnisse ungewohnt kritische Worte für die Vorgänge der Regierung Sheik Hasinas. Er nannte die Schritte gegen Yunus eine „unübliche Art und Weise mit einem Friedensnobelpreisträger umzugehen“. Rückendeckung erfährt der „Banker der Armen“ auch vom Norwegischen Nobelkomittee, das in einem Brief die Entscheidung, Yunus als erstem Banker und der Grameen Bank als erster Institution 2006 den Friedensnobelpreis zu verleihen, bekräftigt. In dem Schreiben heißt es: „Die Überprüfung war sogar noch gründlicher, als es sonst ohnehin der Fall ist. Das Komitee beauftragte mehrere internationale und norwegische Spezialisten damit, Yunus und seine Bank zu beleuchten. Wenn eine Bank sieben bis acht Millionen Kreditnehmer hat, ist es ein Leichtes, einzelne negative Beispiele zu finden. Es ist sehr viel schwieriger, das große Ganze zu betrachten. Als das Komitee alles zusammengesetzt und das große und sehr positive Bild hatte, kam es schlussendlich zu dieser Entscheidung.“
Bereits vor einem Monat hatten sich die „Friends of Grameen“ formiert. Ihr Ziel ist es, die Idee der Mikrokredite, insbesondere verliehen von der Grameen Bank, zu verteidigen und zu unterstützen. Angeführt wird die Initiative von Mary Robinson, der ehemaligen Ministerpräsidentin Irlands und früheren UN-Kommissarin für Menschenrechte.
Die Zentralbank hatte den Gründer des Mikrokreditinstituts von seinem Posten als Direktor zum Rücktritt aufgefordert mit der Begründung, er habe das zulässige Rentenalter von 60 Jahren deutlich überschritten. Die bangladeschische Regierung ist mit 25 Prozent größter alleiniger Anteilseigner an der Grameen Bank und hatte zuvor die Berufung Yunus zum Direktor stets gebilligt, eine Amtsfrist wurde nie festgelegt. Fraglich ist nun, warum ausgerechnet jetzt solch massive Schritte gegen Yunus eingeleitet werden.
Den Stein ins Rollen brachte vor kurzem eine TV-Dokumentation, die berichtete, Yunus habe 48 Millionen Dollar Entwicklungshilfegelder aus Oslo veruntreut – diese Vorwürfe wurden mittlerweile von der norwegischen Regierung entkräftet. Hinzu kamen die Selbstmorde indischer Frauen, die einen Kredit bei einem Mikrofinanzinstitut aufgenommen hatten, aber keinen anderen Weg mehr sahen, sich von der Schuldenlast zu befreien. Auch in anderen Ländern wie Mexiko setzten Mikrofinanzinstitute ihre Kreditnehmer mit überzogenen Zinsen von zum Beispiel 80 Prozent unter Druck.
Anhänger Yunus’ sehen in den Schritten einen persönlichen Rachefeldzug von Premierministerin Sheik Hasina. 2007 hatte Yunus eine dritte Partei mit dem Namen „Bürgermacht“ in Bangladesch aufbauen wollen und selbst erwägt, einen politischen Posten zu übernehmen. Stets prangerte er die Korruption in seinem Heimatland an, ließ seine politischen Pläne jedoch nach drei Monaten wieder fallen. Hasina griff ihn damals scharf an: „Er macht Geld, in dem er den Leuten das Blut aussaugt.“ Quelle
Text: Catharina Swantje Muuß
„20 Prozent Zinsen sind ein Spottpreis“
Wer Geld in Kleinstkredite investiert, hilft den Armen mehr als
ein Spender, sagt Finanztest-Chefredakteur Hermann-Josef
Tenhagen – und gibt Tipps für die richtige Anlage
Quelle
The Lighting Imperative
The social and economic impact of providing clean, safe lighting has been well documented. It has recently gained renewed focus from
investments in renewable technologies and concerns raised by emissions from traditional fossil fuel and biomass sources of light.
This report cannot dojustice to the extensive literature and will instead seek to highlight and summarize the main social imperatives
that are driving the interest in off-grid lighting...
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Microcredit Summit Campaign Director on Kojo Nnamdi Show in Washington, DC
Sam Daley-Harris, Director of the Microcredit Summit Campaign, was featured on NPR's Kojo Nnamdi show last week along with David Roodman, a Research Fellow with the Center for Global Development. They discussed the dire situation of microfinance in Andhra Pradesh, India. Click here to listen to this important discussion of some major challenges facing the field of microfinance. Click here to view a transcript of the show.
Über die jüngsten Attacken auf Yunus & die Mikrokreditidee
Hamburg. Erst die Selbstmordwelle armer Mikrokreditnehmer in Indien (Zeit Online: Selbstmord einer großen Idee), dann ein Film über den angeblichen Mißbrauch von Entwicklungshilfe aus Norwegen. Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus steht am Pranger. Zu unrecht, wie ich finde. Wer schon mal bei der Grameen Bank in Bangladesch war weiß, dass das Yunus’sche Modell wenig mit den Praktiken indischer Geldverleiher zu tun hat. Die einzige Gemeinsamkeit ist oft die, dass es um die Vergabe kleiner Geldmengen an arme Leute geht. Doch während das erklärte Ziel der Grameen Bank die Armutsbekämpfung ist (weshalb auch das gemeinsame Sparen und Coaching von Mikrokreditnehmern Teil des Programms ist), geht es „for profit“-Anbietern wie SKS Microfinance in Indien darum Geld aus dem Geschäft mit den Armen zu schlagen (Manager Magazin: Mikrokreditfinanzierer geht an die Börse).
Zu den jüngsten Auswüchsen in Indien haben sich in der vergangenen Woche Korruptionsvorwürfe gesellt (BBC News: Grameen Founder Muhammad Yunus in Bangladesh Aid Probe). Ein TV-Journalist aus Norwegen bezichtigt Yunus Entwicklungshilfe mißbraucht zu haben. Inzwischen sind diese Vorwürfe laut BBC News (Grameen: Norway Gives All-Clear to Bangladesh Bank) aus dem Weg geräumt worden. Unterdessen monieren Tom Heinemann’s Interviewpartner bereits die einseitige Darstellung ihrer Aussagen in der Mikrokredit-Dokumentation (David Roodman’s Microfinance Open Book Blog). Einen guten (weil neutralen) Hintergrundbericht dazu hat jetzt Haznain Kazim geliefert (Spiegel Online: Volksheld in Bedrängnis). Kazim legt eine Objektivität an den Tag, die vielen Journalisten (die Yunus sonst zum Helden hochstilisieren) in diesen Tagen meines Erachtens leider fehlt. (kmh)
Quelle: www.socialbusinessnet.de
VENRO: Afrika-EU-Partnerschaft stïärken in Erwartungen der Zivilgesellschaft an den Tripolis-Gipfel
Die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Partnerschaft der beiden Kontinente. Erfolgreich wird die Strategie aber nur sein, wenn mehr Akteure an dem Prozess beteiligt werden und die Zivilgesellschaft bei der Umsetzung konsequent eingebunden und finanziell unterstützt wird. Dies haben jetzt zivilgesellschaftliche Organisationen auf einer internationalen Konferenz in der Friedrich-Ebert-Stiftung im Vorfeld des Afrika-EU-Gipfels in Tripolis gefordert.
Die Strategie hat einen Paradigmenwechsel in den Beziehungen der beiden Kontinente eingeläutet. Aus einer paternalistischen Strategie für Afrika wurde endlich eine Strategie mit Afrika. Leider ist sie in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern wenig bekannt. Die Teilnehmer des Gipfels in Tripolis müssen die Strategie vorantreiben und für ihre konsequente Umsetzung sorgen, so die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio-Plath. Hierfür sei es unter anderem erforderlich, dass der zweite Aktionsplan neue Akzente setzt.
So müsste die ländliche Entwicklung in den Vordergrund geückt werden, der Handel entwicklungsfreundlicher gestaltet und eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung gefördert werden. Zudem sollte Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung der Rolle der Frau mehr Raum im Aktionsplan einnehmen. Auch Deutschland müsse zum Erfolg des Gipfels beitragen.
Sowohl Afrika als auch Europa brauchen dringend zukunftsfähige Energiesysteme, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern überwunden werden kann. Viel stärker als bisher geplant, muss sich die Partnerschaft deshalb für den ambitionierten Ausbau dezentraler erneuerbarer Energien einsetzen, so Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung.
Am 29. und 30. November ziehen die Staats-und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU) in der lybischen Hafenstadt Tripolis Bilanz über die Umsetzung der Gemeinsamen Afrika-EU-Strategie und verabschieden einen zweiten Aktionsplan für die kommenden drei Jahre. Für Deutschland wird Bundeskanzlerin Angela Merkel an dem Gipfel teilnehmen.
Im Jahr 2007 wurde die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie verabschiedet. Ziel der Strategie ist eine gleichberechtigte Partnerschaft, die alle Bereiche der Zusammenarbeit zwischen den europäischen und afrikanischen Staaten umfasst. An der Umsetzung sollen nicht nur Politiker, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft beteiligt werden.
Weltentwicklungsbericht 2010: Entwicklung und Klimawandel
Entwicklung und Klimawandel - zwei ineinandergreifende Prozesse, die unverzügliches Handeln erfordern. Der Klimawandel bedroht alle Länder,
aber am stärksten werden die Entwicklungsländer betroffen sein. Der Weltentwicklungsbericht 2010 will einen Beitrag zur Klärung der Frage leisten, was der
Klimawandel für die Entwicklungspolitik bedeutet.
Schätzungen zufolge würden die Entwicklungsländer 75 bis 80 Prozent der durch den Klimawandel voraussichtlich verursachten Schadenslast zu tragen haben.
Sie können es sich einfach nicht leisten, den Klimawandel zu ignorieren oder sich nur auf Anpassungsmaßnahmen zu konzentrieren. Vielmehr stellt sich
die dringende Notwendigkeit, sowohl die Klimaanfälligkeit zu vermindern als auch das Fundament für einen kohlenstoffarmen Entwicklungspfad zu legen.
Der Weltentwicklungsbericht 2010 untersucht politische Optionen zu folgenden Fragen: Wie kann den Menschen geholfen werden, sich auf neue oder erschwerte
Risiken einzustellen? Wie muss die Land und Wasserbewirtschaftung verändert werden, damit die bedrohte natürliche Umwelt besser geschützt und gleichzeitig die
Ernährung einer wachsenden, von zunehmendem Wohlstand geprägten Bevölkerung gesichert werden kann? Und wie müssen die Energiesysteme umstrukturiert werden?
Die Autoren analysieren, wie sich Entwicklungsrealität und Klimapolitik integrieren lassen - durch internationale Abkommen, mit Instrumenten der
Kohlenstofffinanzierung und mit Maßnahmen zur Förderung von Innovationen und zur Verbreitung neuer Technologien.
Der Weltentwicklungsbericht 2010 versteht sich als dringender Aufruf zum Handel: Die Entwicklungsländer müssen ihre Bestrebungen fortsetzen, ihre politischen
Strategien auf die tatsächlichen und drohenden Gefahren einer stetigen Erwärmung unserer Erde auszurichten, und die Industrieländer müssen ehrgeizige
Mitigationsziele verfolgen und gleichzeitig die Entwicklungsländer in ihrer Bemühungen unterstützen.
Die Autoren halten eine klimagerechte Welt für möglich - allerdings unter drei Voraussetzungen: wir müssen sofort handeln, um der Trägheit von Klima,
Infrastruktur, Verhaltensweisen und Institutionen entgegenzuwirken; wir müssen gemeinsam handeln, um das notwendige Wachstum mit wohl überlegten und
bezahlbaren Entwicklungsoptionen zu vereinbaren; und wir müssen anders handeln, indem wir in die erforderliche Energierevolotion investieren und die nötigen
Maßnahmen zur Anpassung an einen rasanten Wandel unserer Welt ergreifen.
Quelle: Weltentwicklungsbericht 2010







